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Schematherapie der Borderline-Persönlichkeitsstörung

Trainer

Neele Reiss,
Friederike Vogel

Kurs-Nummer

WS 12-8

Inhalt

Grundlage der schematherapeutischen Behandlung der BPS ist ein störungsspezifisches Modusmodell, das als zentrale Schemamodi die Modi des verletzten Kindes, des ärgerlichen Kindes, des strafenden Elternteils und des distanzierten Beschützers beinhaltet. In der Behandlung von BPS-Patienten wird berichtetes Problemverhalten sowie in der Interaktion beobachtete Schwierigkeiten zu dem dabei jeweils im Vordergrund stehenden Schemamodus in Beziehung gesetzt, und in der Folge modusspezifisch interveniert, indem bspw. der Patient angeleitet wird, seinen strafenden Elternmodus zu bekämpfen, oder den distanzierten Beschützermodus zu reduzieren.

Methoden und Ziele


Im Workshop wird das BPS-Modusmodell sowie modusspezifische Behandlungsstrategien anhand von Vortrag und Arbeit mit unterschiedlichen Fällen vorgestellt, und in angeleiteter Kleingruppenarbeit von den Teilnehmern im Rollenspiel geübt. Die Teilnehmer haben die Möglichkeit, eigene Fälle einzubringen und darauf bezogene Fragen zu diskutieren.


Termin

  • 27.07.2012, 17:15-20:10 Uhr
  • 28.07.2012, 10:30-18:00 Uhr

Veranstaltungsort

Preis

390 CHF

SGPP-Credits

8.5

Units/Unterrichtseinheiten:

12

Hinweis

Die Teilnahmegebühr versteht sich incl. Catering mit gemeinsamem Mittagessen am Freitag.


Status

freie Plätze verfügbar

Literatur:

  • Jacob GA, Lieb K, Arntz A (2009).
    Schematherapie bei Borderline-Persönlichkeitsstörung. In Sachsse et al. Handbuch Borderline-Störungen, vollständig überarbeitete Neuauflage.
    Stuttgart: Schattauer
  • Arntz A, van Genderen H (2010).
    Schematherapie bei Borderline-Persönlichkeitsstörung.
    Weinheim: Beltz


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