Curriculum

Die Ausbildung in Schematherapie ist eine postgraduale Fortbildung. Sie wendet sich in erster Linie an Psychologen und Ärzte, aber auch Angehörige anderer therapeutischer Berufe sind willkommen. Die Zertifizierung setzt eine Weiterbildung in einem Psychotherapie-Hauptverfahren voraus.

Das Curriculum ist nach den Richtlinien der International Society for Schema Therapy ISST aufgebaut. Es besteht aus:

  • Workshops: Es gibt grundlegende Workshops (z.B. Einführungsworkshop, Schematherapeutische Basisfertigkeiten, Modusarbeit I und II) und Workshops, die weiterführenden Themen dienen. Für die Anrechenbarkeit zur Zertifizierung besteht derzeit zwischen den Workshops kein Unterschied. Für alle auf den Einführungsworkshop folgenden Workshops sind Grundkenntnisse von Vorteil.
  • Zusatzkurse: Sie sind hervorragende Ergänzungen für alle, die mit Schematherapie arbeiten. Sie setzen keine spezifischen Vorkenntnisse voraus.
  • Supervision: Es wird Einzelsupervision und Supervision in der Kleingruppe angeboten. Gruppensupervision wird je nach Gruppengrösse in Einzelsupervisions-Äquivalente umgerechnet. Mit der Supervision kann nach dem 2. Workshop begonnen werden.
  • Selbsterfahrung: Ist aktuell keine Bedingung zur Zertifizierung, wird aber sehr empfohlen (auch von uns) und kann teilweise auf die Supervision angerechnet werden.


Zur Anmeldung

Zertifizierung

Die aktuellen Richtlinien sind finden Sie hier.

Für die Zertifizierung zum Schematherapeuten („Standard Certification“) sind erforderlich:

  • mindestens 40 h (= 54 UE) Teilnahme an Workshops
  • 20 UE (à 50 min.) Einzelsupervision oder umgerechnete Gruppensupervision (abhängig von der Zahl der Gruppenteilnehmer)
  • Nachweis zweier supervidierter Behandlungsfälle mindestens à 25 Sitzungen
  • Nachweis der Adhearence durch ein von einem unabhängigen Supervisor beurteiltes Video/DVD, welches auf der Adhearence-Skala STCS mindestens einen Wert von 4.0 erreicht.